B.A.R.F Hundeschule Teamwork Berlin



Stellen Sie sich vor,

sie würden sich ausschließlich von Tütensuppen ernähren. Ob Sie bei dieser Essweise gesund blieben? Wohl kaum. Auch Haustiere können krank werden, wenn sie jahrein, jahraus immer dasselbe Industriefutter essen müssen. So zeigen wissenschaftliche Studien, dass Tiere, die nur mit herkömmlichem Fertigfutter ernährt wurden, eine kürzere Lebenserwartung haben: Sie sterben im Schnitt fünf Jahre eher als ihre Artgenossen, die mit frischer Nahrung versorgt wurden. Zudem leiden Haustiere, die ausschließlich Fertigfutter bekommen, häufiger unter Allergien, Krebs, Hautproblemen, Nieren- und Lebererkrankungen, Immunschwäche und Wachstumsstörungen. Diese Krankheiten verschwinden häufig, wenn die Tiere anschließend abwechslungsreiche, artgerechte Nahrung erhalten.
Viele Hundebesitzer, Züchter und Tierärzte sind heute der Meinung, dass Fertigfutter einer der Hauptverursacher eines schlechten Gesundheitszustandes ist, und suchen Alternativen zu Fertigfutterprodukten. Eine dieser Alternativen, die mittlerweile Befürworter in der ganzen Welt hat, ist die so genannte BARF-Ernährung.
  • Ist BARF Gemüse ?
  • Ist BARF Pflanzenöl ?
  • Ist BARF Obst ?
  • Ist BARF Innereien ?
  • Ist BARF Milchprodukte ?
  • Ist BARF Fleisch ?
Ja es ist von jedem etwas ! BARF ist eine ausgewogene und Gesunde Ernährung für den Hund.

Woher kommt BARF ?
Das Akronym BARF wurde zuerst von der Amerikanerin Debbie Tripp genutzt, um die Leute zu bezeichnen, die ihre Hunde mit rohem, frischem Futter ernähren, und um das Futter selber zu bezeichnen. In diesem Fall bedeutete das Akronym "Born Again Raw Feeders" (Neugeborene Rohfütterer) oder "Bones And Raw Foods" (Knochen und rohes Futter).

Später wurde dem Akronym noch die Bedeutung "Biologically Appropriate RawFoods" (Biologisch geeignetes rohes Futter) gegeben.

B.A.R.F. wurde übersetzt in "Biologisches Artgerechtes Rohes Futter", damit es in Deutsch auch verständlich ist. Da das Akronym BARF für verschiedene Leute verschiedene Bedeutungen hat, müßen wir kurz klarstellen, dass es für uns einfach Rohfütterung bedeutet und nicht einen bestimmten Diätplan bezeichnen soll.


Trocken Industrie Futter !

Den wenigsten Hundebesitzern dürfte klar sein, was alles für “leckere” Sachen in diesen Futtersäcken sind. Von den Chemikalien, Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern wissen schon viele, und es gibt inzwischen auch zahlreiche Marken, die angeblich ohne diese Schadstoffe auskommen. Wie ihr Futter trotzdem mindestens ein Jahr haltbar sein kann, erklären sie nicht. Fakt ist, dass die Hundefutterhersteller ihre Grundsubstanzen so einkaufen, dass die Konservierungsstoffe schon enthalten sind. Deshalb brauchen sie bei ihrer eigenen Produktion keine Zusatzstoffe mehr hinzufügen und sie auch nicht zu deklarieren. Anders ausgedrückt: Wenn auf einem Hundefuttersack steht "keine Zusatzstoffe", dann heißt das nur, dass der Hersteller bei seiner Verarbeitung keine Zusatzstoffe hinzugefügt hat; er darf das also auch dann, wenn er Vorprodukte, also Tier- und Getreidemehle, mit Konservierungsstoffen verwendet.
Im folgenden einige Tierkörperteile, die auch in den besseren Hundefutterprodukten enthalten sind: Hühner, Füße, Schnabel, Federn, Kot; Rinder: Blut, Fell, Hufe, Hoden, Kot, Urin; dazu der Abfall von Getreidemühlen und Gemüseverarbeitungsfabriken. Füße, Hufe, Schnäbel, Federn usw. enthalten hohe Mengen an Stickstoff, der bei der Rohproteinberechnung als Protein-Stickstoff (eigentlich stammt er ja aus dem Horn von Schnabel und Krallen und nicht aus einem Protein) in die Analyse eingeht und so den Rohproteinwert des Futtermittels erhöht, jedoch vom Hund nur schwer verdaut und kaum verwertet werden kann.

Alle Hundefuttersorten bestehen zum größten Teil (60 - 90 Prozent) aus Getreide, was man in der Analyse umgeht, indem man die Getreidesorten einzeln auflistet. So ist es möglich, Fleischmehl als erste Zutat aufzuführen, obwohl zusammengerechnet die Hauptzutat gemischtes Getreide ist.

Vitamine, Enzyme, Aminosäuren und essentielle Fettsäuren werden zerstört, verändert oder beschädigt durch die Erhitzung im Herstellungsverfahren, viele Narkosemittel und Medikamente jedoch nicht. Auf diese Substanzen wird das Futter aber nicht untersucht. Schon mal überlegt, wo die Kadaver vieler unserer verstorbenen Lieblinge landen? Antwort: Knochen- und Fleischmehl!


Auch benutzen die Fertigfutterhersteller gerne Bezeichnungen wie "Zellulose", was meist einfach eine unverdächtig klingende Bezeichnung für Sägemehl ist. Oder anders ausgedrückt kein geeignetes Hundefuttermittel. Warum soll der Hund biologisch artgerechtes rohes Futter bekommen?

Ganz einfach !


Wie sein Vorfahre, der Wolf, gehört der Hund zur Ordnung der Karnivoren, wobei der Wolf kein reiner Fleischfresser ist. Außer Beutetieren frisst der Wolf Obst, Kräuter, Beeren, Gräser, Wurzeln, Insekten und auch den Kot der Pflanzenfresser. Überwiegend frisst der Wolf jedoch Großwild; vom Beutetier wird alles aufgefressen bis auf die größeren Knochen, einen Großteil von Haut und Fell und einen Teil des Magen-Darm-Inhalts. Durch den Verzehr des ganzen Tieres bekommt der Wolf alle für ihn lebenswichtigen Nährstoffe: Eiweiß, Fett, Mineralien, Vitamine, Enzyme und Ballaststoffe. Der Hund hat das Gebiss eines Karnivoren, mit kräftigen Eckzähnen, um die Beute zu greifen und Backenzähnen mit scharfen Kanten, um Fleisch und Knochen durchbeißen zu können.


Der Darm des Hundes ist sehr kurz im Vergleich zum Darm des Pflanzenfressers. Die vollständige Verdauung von Fleisch und Knochen dauert beim Hund maximal 24 Stunden; Pflanzenfresser brauchen für die Verdauung vier bis fünf Tage. All diese Fakten sprechen eindeutig dafür, dass der Hund ein Fleischfresser ist und eine auf Getreide basierende Ernährung grundsätzlich falsch ist für diese Spezies.

Letztendlich sind gekochte Nahrungsmittel völlig tot. Vitamine, Mineralien, Enzyme und Aminosäuren werden zerstört oder in einen unbrauchbaren Zustand gebracht. Teilweise werden diese Zutaten dem Fertigfutter nachträglich zugeführt, aber oft sind es billige, chemisch hergestellte Präparate die nur schwer verwertet werden können.

Im günstigsten Fall überlebt der Hund scheinbar gesund; doch oft genug kommt es zu Erkrankungen. Das Immunsystem wird geschwächt durch den Mangel an Enzymen, Aminosäuren, Antioxidantien und essentiellen Fettsäuren; die überforderte Bauchspeicheldrüse funktioniert nicht mehr richtig; durch die fehlende Zahnhygiene entstehen Zahnstein und chronische Entzündungen im Maul, die wiederum das Immunsystem schwächen.

Inzwischen gibt es diverse Diätfutter, um die Erkrankungen zu behandeln, die durch das Füttern von Fertigfutter überhaupt erst entstanden sind. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man über diese Ironie lachen.




Nährstoffe
Um als Organismus überhaupt funktionieren zu können und sämtlichen Lebensanforderungen zu genügen, müssen Hund und Katze Nährstoffe in einem bestimmten Mengenverhältnis zu sich nehmen.

Verbotenes :

  • Alkoholisches
  • Avocados
  • Erdnüsse
  • Hülsenfrüchte
  • Kakao, Schokolade
  • Kohlarten
  • Meerrettich
  • Obstkerne
  • rohe grüne Bohnen
  • Rosinen, Weintrauben
  • Gewürze
  • Zwiebelgewächse
Grundnährstoffe:

  • Eiweiß
  • Kohlenhydrate
  • Fette

Ergänzungen:

  • Vitamine
  • Mineralstoffe
  • Spurenelemente
  • Wasser


Was wir ihnen hier darstellen und erläutern wollen ist aus unserer eigenen Erfahrung mit unseren Hunden und Welpen. Wir Füttern unsere Tiere alle nach BARF da wir der Meinung sind das auch ein Hund das Recht hat, gesundes und natürliches Futter zu bekommen. Nun ist es jedem freigestellt sich danach zu richten und seinen Vierbeiner so zu ernähren wie er es für richtig hält. Nur eines sei gesagt. Stellen Sie sich bitte selber die Frage: “ Würden Sie jeden Tag Fertignahrung wie Tütensuppen oder Dosennudeln essen wollen?" Natürlich kann man sich damit ernähren aber irgendwann rebelliert auch ihr Körper und zeigt Mangelerscheinungen.

In diesem Kapitel möchten wir ihnen kurz darstellen, wie wir unser Futter herstellen und was für Vor- und Nachteile das ganze mit sich bringt.


Vorteile :

  • kein Zahnstein
  • kein übler Hundegeruch
  • weniger Parasiten
  • starkes Immunsystem
  • wesentlich kleinere Kotmengen
  • starke Bänder und Sehnen
  • bessere Muskulatur
  • Erleichterung bei arthritischen Erkrankungen
  • weniger Wachstumsprobleme
  • Risiko von Magendrehung drastisch reduziert
  • schönes, gesundes, glänzendes Fell
  • geringere Arztkosten
  • agiler

Nachteile:

  • höherer Aufwand für die Zubereitung
  • mehr Kosten gegenüber dem Trokenfutter
  • nicht jeder mag das Aussehen des Futters





Es gibt bestimmt noch mehr Vor- und Nachteile aber am Ende kommen wir zu dem Entschluss dass Sie auf die Lebensdauer einen viel gesünderen, agileren, lebensfroheren und kostengünstigeren Hund haben als wenn Sie ihn mit Trockenfutter ernähren. Es spielt natürlich auch eine Rolle wie und wo Sie ihren Hund halten. Aber wie oben schon geschrieben, ist es ihnen freigestellt sich unsere Tipps zu Herzen zu nehmen oder ihren Hund wie gewohnt zu ernähren.


Unser Grundrezept :


  • 70 % Fleisch (zb. Rind)
  • 20 % Gemüse und Obst ( zb. Karotte, Petersilie)
  • 10 % Innereien (zb. Leber)
  • + Öl, Quark


Unsere Geschichte wie wir zum BARFER wurden :


Vor nicht als zu langer Zeit haben wir auch noch Trockenfutter gefüttert und haben uns weniger Gedanken darum gemacht. Wir waren der Meinung dass die Futtermittel Industrie schon das Richtige reintut. Wir haben teures Futter gekauft natürlich haben wir auch günstiges Hundefutter gekauft. Aber Tag X kam. Unsere Hunde mäkelten rum. Sie waren Fit wie immer, meinten wir und dachten, dass sie nur mal wieder einen Fastentag brauchten. Aber falsch gedacht es ging die nächsten Tag so weiter. Sie fraßen eher schlecht als recht.

Nun haben wir überlegt was tun wir und kamen durch Zufall auf einen Artikel im „Hunde Anzeiger“. Dort wurde über biologisch artgerechtes rohes Futter kurz BARF berichtet. Wie gelesen so getan dachten wir. Wir fuhren zu einer nahe gelegenen Schlachterei. Dort bekamen wir Rinderhälften die für den Menschlichen Verzehr geeignet gewesen wären. Daheim schnitten wir das Fleisch klein und gaben es unseren Hunden. Wir waren begeistert sie schlangen förmlich das Fleisch herunter. Die nächsten Tage dasselbe. In der Zwischenzeit haben wir uns etwas schlau gemacht über BARF und stellten fest, es gehört noch mehr dazu. Wir fuhren wieder zur Schlachterei und holten uns Innereien und Pansen. Natürlich fügten wir noch Karotten, Petersilie und Öl hinzu und fertig ist die Mahlzeit. Inzwischen haben wir eine ganze Menge gelernt und wissen das wir das Richtige tun. Der Beweis sind unsere Hunde und Welpen.

Sollte ihnen das ganze ein Denkanstoß gegeben haben und Sie wissen aber nicht wie sie es anstellen können. Kein Problem, wenn Sie möchten können Sie uns gern Kontaktieren. Wir helfen ihnen gern. Es geht hier nämlich nicht um uns sondern um unsere Tiere.



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