Hundeschule Teamwork Berlin


Fuchsräude bedroht Hund und Katz

Eingestellt in Hunde-Gesundheit von Mone am 28. Feb. 2007

Halter von Hunden und Katzen sollten nun besondere Vorsicht walten lassen und ihre Tiere nicht frei laufen lassen. Denn in Leverkusen ist die Fuchsräude ausgebrochen. Am Wochenende wurde in Neuboddenberg bereits das vierte betroffene Tier geschossen.
Neuboddenberg: Halter von Hunden und Katzen sollten nun besondere Vorsicht walten lassen und ihre Tiere nicht frei laufen lassen. Denn in Leverkusen ist die Fuchsräude ausgebrochen. Am Wochenende wurde in Neuboddenberg bereits das vierte betroffene Tier geschossen. Das Problem: Die ausgewachsen 0.4 Millimeter kleinen und damit nahezu unsichtbaren Milben können auch Haustiere befallen und sogar den Menschen, bei dem die Krankheit Krätze genannt wird.
Leverkusens Jäger haben nun Sorgen, die Seuche in den Griff zu bekommen. Am Donnerstag beginnt die Schonzeit. „In der dürfen wir nur Tiere schießen, die ganz offensichtlich erkrankt sind“, erklärt Roman Mandl. Er hat neben den drei von ihm erlegten Füchsen am Scherfenbrand einen weiteren entdeckt, der befallen war. „Er war schon ganz nackt. Aber bis ich meine Flinte geholt hatte, war er bereits verschwunden“, erklärt der Jäger. Das auffälligste Symptom der Räude ist der großflächige Haarausfall. Beim jüngsten Fall in Neuboddenberg war das besonders an der Lunte (Schwanz) zu sehen, die im mittleren Teil fast ohne Fell war.

Da sich die Krankheit nun offenbar ausgebreitet hat, versuchte gestern der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Franz Päffgen, im Telefonat mit der Forschungsstelle für Wildkrankheiten in Bonn Kontakt aufzunehmen. Der muss der Fall gemeldet werden. Zum Anderen soll sie sich mit dem Land in Verbindung setzen, um die Schonzeit aufzuheben. Das geht allerdings erst, wenn Amtstierarzt Kurt Molitor seine Untersuchung abgeschlossen hat. „Um die Räude in den Griff zu bekommen, wird nur eines helfen: schießen, schießen, schießen“, ist Mandl überzeugt.
Der Befall eines Hundes oder einer Katze wird meist an dem starken Juckreiz erkannt, den die Milben verursachen, die unter der Haut von Tieren oder Menschen Tunnel graben. Den Grabmilben kann dann nur mit einer aufwändigen Behandlung beigekommen werden. Um sich anzustecken, kann es schon reichen, wenn ein Hund sich dort wälzt, wo ein Fuchs Milben abgestreift hat.

Quelle: RP online


AGILA - Die Krankenkasse für Hund & Katze




Vergiftungen

Eingestellt in Hunde-Gesundheit von astera am 28. Feb. 2007

Erbrechen, Lähmungen, Bewusstlosigkeit, Mattheit und Atemnot sind nur einige Beispiele für Vergiftungssymptome
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie angemessen erste Hilfe leisten, Vergiftungen vorbeugen können und welche Fehler Sie vermeiden müssen.
Vorbeugen
Der Grad zwischen harmloser Substanz und einem Gift ist schmal. Oft macht nur die Dosis den Unterschied aus. Obendrein ist es nicht möglich, vom Menschen auf den Hund zu schließen. Denn Hunde haben einen anderen Stoffwechsel als wir Menschen.
Deshalb sollten Sie nie ohne Absprache mit Ihrem Tierarzt Medikamente verabreichen. Beispielsweise hilft Aspirin so manchem Menschen, kann aber tödlich für den Hund sein. Bitte beachten Sie auch, dass der Hinweis „natürlich“ oder „rein pflanzlich“ auf Verpackungen nicht gleichzusetzen ist mit „harmlos“.
Es gibt Stoffe, die man zunächst nicht für giftig hält. Dazu zählt theobrominhaltige Schokolade. Sie löst Krämpfe, Atembeschwerden und Herzversagen aus. Auch Zwiebeln sind schädlich. Sie zerstören die roten Blutkörperchen.
Denken Sie ebenfalls an Chemikalien, die Sie in Ihrem Haushalt aufbewahren. Sei es für Hobby, Auto, Garten oder zum Reinigen. Diese Mittel müssen für Hunde unzugänglich aufbewahrt werden.
Erste Hilfe
Ungefähr 90 % aller vermuteten Vergiftungen sind keine! Deshalb sollte die erste Hilfe mit Bedacht geleistet werden, damit Ihre guten Absichten nicht zu weiteren Komplikationen führen. Als Ersthelfer sind Sie in der „glücklichen“ Lage, nur auf die auftretenden Symptome reagieren zu müssen, falls Sie eine Vergiftung befürchten. Zunächst denken Sie jedoch bitte an die Eigensicherung. Tragen Sie z. B. Handschuhe, wenn Sie den Hund anfassen. Unterbinden Sie die weitere Giftaufnahme. Kontaktgifte können Sie mit klarem Wasser abspülen. Bitte verwenden Sie keine Reinigungsmittel und schrubben Sie nicht das Fell.

Bei giftigen Gasen schaffen Sie den Hund an die frische Luft (Raum vor Betreten lüften!). Hat der Hund die schädliche Substanz gefressen oder getrunken, können Sie ihm Wasser anbieten (nicht bei schäumenden Mitteln wie z. B. Reinigungsmittel). Sie dürfen das Wasser jedoch nicht gewaltsam einflößen. Reagieren Sie nun auf die körperlichen Begleiterscheinungen. Es wird sich in erster Linie um das Sichern von Herzschlag und Atmung handeln.
Nach Möglichkeit sammeln Sie Proben und Informationen (Reste, Ausscheidungen, Verpackungen).
Suchen Sie umgehend einen Tierarzt auf. Bitte rufen Sie vorher an.
Diese Fehler müssen Sie vermeiden
Lösen Sie auf keinen Fall Erbrechen aus. Leider gilt es immer noch als „Hausmittel“, bei Vergiftungen Erbrechen auszulösen. Die Gefahren sind jedoch bei weitem höher als der vielleicht eintretende Nutzen.
Versuchen Sie nicht, die giftige Substanz zu neutralisieren. Sie können dadurch Ihrem Hund noch mehr schaden.
Verabreichen Sie keine Milch oder Öle. Manche Gifte können dadurch noch besser vom Körper aufgenommen werden. wir wünsche Ihnen und Ihrem Hund alles Gute.

Quelle: MaLuMe.de


AGILA - Die Krankenkasse für Hund & Katze