Wir und die Hundeschule
Wir gehen jetzt seit einem guten halben Jahr mit unserem Mischlingshund zur Hundeschule und ich habe jetzt einfach mal in loser Reihenfolge Kommentare dazu von Nachbarn und sonstigen Zweibeinern gesammelt. (Etwa auftretende Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind natürlich rein zufällig)
Eine Bekannte fragte, ob wir am Wochenende Zeit haben. Daraufhin erklärte ich ihr, dass wir an diesem Tag zur Hundeschule gehen……
“Wohin geht ihr? Zur Hundeschule???? So etwas gibt es? Ist denn euer Hund gefährlich?????”
Mühsames Erklären bracht leider nicht allzu viel und so haben wir jetzt vielleicht den Ruf, dass unser Wuffel einen Maulkorb braucht!
Dann gibt es die Nachbarin, mit der ihr Hund Gassi geht. Sie hechelt am Ende der Leine ihrem Vierbeiner hinterher, der alles und jeden anbellt, ohne ein Ende zu finden. Bei einer Unterhaltung (die etwas erschwert wurde durch die Geräuschkulisse) lies ich mal so ganz diskret einfliessen, dass in ihrem Fall ja vielleicht einmal eine Hundetrainerin oder ein Hundetrainer Wunder bewirken können.
Sie schaute ans andere Ende der Leine: “Ach nee, da ist er schon zu alt für und außerdem kann ich mir das nicht leisten.” Brüllte “Hör endlich auf zu kläffen” und raste weiter. Ach so, sie hat natürlich auf keine Haftpflichtversicherung für ihren Hund, weil man so etwas auch nicht benötigt! Ich glaube, da erübrigt sich jeder Kommentar.
Im Park trafen wir einen Mann mit einem relativ großen Hund. Dieser saß wie angewurzelt neben seinem Herrchen und reagierte sofort auf “Sitz” und “Platz”. Herrchen war ganz stolz: “Das hab ich ihm alles allein beigebracht!”
Und: “Und ganz ohne Leckerchen.” Dabei fiel ein bedeutsamer Blick auf die Tasche mit meinen Leckerchen.
Weiter gings: “Und der bleibt locker 8 bis 10 Stunden allein und bellt überhaupt nicht. Hundeschule? Hab ich nie gebraucht.” Als ich dann ansprach, dass sein Hund einen ziemlich angespannten Eindruck macht, bekam ich die Erklärung. “Ach, dem sind hier zuviel Menschen, das ist er nicht gewöhnt.” Tja, hier bräuchte wohl jemand professionelle Hilfe.
Vielleicht hat der eine oder andere ähnliche Erlebnisse gehabt und teilt seine Erfahrungen mit uns!
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Hunderennen am 13.10.2007 in Lichtenrade
Bei strahlend blauem Himmel fand dieses Jahr zum elften Mal das alljährliche Hunderennen, das vom Hunde-Sport- Club Berlin- Brandenburg e.V. auf dem traumhaft gepflegten Gelände der Dackelranch-Lichtenrade ausgerichtet wurde, statt.
Hunderennen?
„Ist nichts für mich – mein Hund ist zu klein oder zu groß, zu jung oder zu alt, zu leicht oder zu schwer.“
Hunderennen?
„Das ist nur für junge Leute – oder nichts für Kinder – oder nur für Menschen, die hundertprozentig fit sind!“
All das wurde an diesem wunderschönen Herbsttag widerlegt.
Über 60 Hunde waren angetreten, vom Terrier bis zum Molosser, vom Welpenalter bis zum Senior im Alter von 12 Jahren, vom Fliegengewicht mit 3.400 g bis zu stolzen 54 kg.. Und genauso breit gefächert waren die Besucher und Hundehalter. Kinder kamen mit ihren vierbeinigen Freunden an den Start, Damen und Herren in den besten Jahren und die stolze Beagle-Besitzerin mit Hilfe ihres Rollators.
Auf die Plätze, fertig, los:
Mit fliegenden Ohren ging es in in mitunter Rekord verdächtigen Zeiten ins Ziel und es wurden Urkunden und schöne Pokale verteilt.
Bei einer Vorführung der Hundeschulen „Teamwork“ und „Mensch-Hund-Team“ unter der Leitung von Simone Mierheim und Audrey Paulsen konnte man bewundern, welche Erfolge sich mit Geduld, Disziplin und positiver Verstärkung beim Mensch-Hund-Team durch die Teilnahme an der Hundeschule erzielen lassen.
Im Rahmen des „Junior-Handlings“ (Kinder und Jugendliche zeigten mit ihren Hunden ihre Lernerfolge) konnten nochmals Pokale erarbeitet werden.
Die Ping-Pong und King-Kong-Show zeigte den kleinsten und leichtesten und den größten, schwersten und beeindruckensten Hund des Tages.
Für das Wohl der Menschen war bestens mit Brötchen, Kuchen, Gegrilltem und Getränken gesorgt. Nicht zu vergessen, die Hexe, die Brezeln stilecht direkt vom Besen verkaufte!
Das alles war aber nur möglich durch die vielen Menschen, die an diesem Tag fleißig waren:
Dem Moderator, der unterhaltsam durch das Programm führte, den Vorsitzenden des H.S.C.B e.V. Klaus Holtemayer und Brigitte Siewert-Burke, den Richtern, dem Herrn mit der „Flüstertüte“ am Start, den Mitarbeitern des Caterings und den Rettungssanitätern (die glücklicherweise nichts zu tun hatten). Ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter und Organisatoren!
Alles in allem ein sehr gelungener Tag, für den auch ein weiter Anfahrtweg gelohnt hat!
Viele Fotos vom Renntag gibt es unter Bilder vom Hunderennen zu bewundern. Die Ergebnisse des Rennens findet ihr HIER
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!
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