Hundeschule Teamwork Berlin


Ölpest im Golf von Mexiko: Schon bald schwerste Umweltkatastrophe der USA?

Eingestellt in Interessantes von astera am 25. Mai. 2010

Auch fünf Wochen nach dem Unglück im Golf von Mexiko strömen noch rund 800.000 Liter Rohöl täglich aus einem Leck der gesunkenen Ölplattform "Deepwater Horizon" aus.

Mehr als 100 Kilometer der Küste sind mit einem Ölfilm bedeckt,.es wird versucht, den Ölteppich an der Wasseroberfläche chemisch zu binden. Hier warnen aber bereits Wissenschaftler, denn durch die eingesetzte Chemikalie wird das Öl zwar gebunden, sinkt aber auf den Meeresboden, wo langfristige, nicht wieder gut zu machende Schäden entstehen können.

 

 


Photo from fOTOGLIF

Die daraus entstehenden Folgen sind nicht einzuschätzen, es kann zu einer massiven Schädigung der Unterwasserwelt kommen, sowie zum Eintritt in die Nahrungskette.

Bisher wurden über  2 Millionen Liter der Chemikalie Corexit auf dem Ölteppich verteilt

Unter Wasser in rund 1.500 Metern Tiefe hat der Ölteppich bereits ein Größe von 600 Quadratkilometern erreicht, was in etwa der Größe des Bodensees entspricht. Breitet er sich weiter aus, sind die Florida Keys, das drittgrößte Korallenriff der Erde bedroht.. 


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Bienensterben in Deutschland: Langfristiger Abwärtstrend

Eingestellt in Interessantes von astera am 14. Mai. 2010

Einige Imker schlagen Alarm: Nach Schätzungen ist die Zahl der Bienen in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 30 Prozent zurück gegangen.

Das ist nicht nur für die Imker eine wirtschaftliche Niederlage, sondern kann auch die landwirtschaftlichen Nutzpflanzen beeinträchtigen, die von Bienen bestäubt werden.

Ursache für das Bienensterben ist wohl die Varoa-Milbe. Sie wurde in den 30er Jahren aus Asien eingeschleppt, ernährt sich vom Blut der Bienen und befällt schon die Larven. Dadurch werden die Insekten massiv geschwächt und in ihrem Flugradius extrem eingeschränkt.

Weitere Kriterien sind der trockene Herbst und der lange Winter 2009/2010, sowie die zunehmende Monokultur in der Landwirtschaft.

Vor 10 Jahren gab es noch rund eine Million Bienenvölker, heute sind es nur noch um die 700.000 Völker.

Für einen Liter Honig sind übrigens 10 Millionen Blüten notwendig und die Bienen müssen etwa 10.000 Flugstunden dafür zurücklegen.


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