Ölpest im Golf von Mexiko: Schon bald schwerste Umweltkatastrophe der USA?
Auch fünf Wochen nach dem Unglück im Golf von Mexiko strömen noch rund 800.000 Liter Rohöl täglich aus einem Leck der gesunkenen Ölplattform "Deepwater Horizon" aus.
Mehr als 100 Kilometer der Küste sind mit einem Ölfilm bedeckt,.es wird versucht, den Ölteppich an der Wasseroberfläche chemisch zu binden. Hier warnen aber bereits Wissenschaftler, denn durch die eingesetzte Chemikalie wird das Öl zwar gebunden, sinkt aber auf den Meeresboden, wo langfristige, nicht wieder gut zu machende Schäden entstehen können.
Die daraus entstehenden Folgen sind nicht einzuschätzen, es kann zu einer massiven Schädigung der Unterwasserwelt kommen, sowie zum Eintritt in die Nahrungskette.
Bisher wurden über 2 Millionen Liter der Chemikalie Corexit auf dem Ölteppich verteilt
Unter Wasser in rund 1.500 Metern Tiefe hat der Ölteppich bereits ein Größe von 600 Quadratkilometern erreicht, was in etwa der Größe des Bodensees entspricht. Breitet er sich weiter aus, sind die Florida Keys, das drittgrößte Korallenriff der Erde bedroht..
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Olympische Leistung: Meeresschildkröte wandert mehr als 6.000 Kilometer
In nur fünf Monaten durchschwamm eine mit einem Forschungs-Sender ausgestattete unechte Karettschildkröte Aurora, eine Meeresschildkröte, den Atlantik. Sie legte dabei eine Strecke von mehr als 6.000 Kilometern zurück.
Die 52 Zentimeter große Schildkröte, nahm ihren Weg von den Kanarischen Inseln bis zur Karibik, konnte die spanische Beobachtungsstelle Observatorio Ambiental Granadilla (OAG) in Santa Cruz de Tenerife verzeichnen. Die Wanderung wurde via Satellit verfolgt.
Ursprünglich stammen diese Meeresschildkröten überwiegend zum Beispiel aus USA, Mexiko oder Brasilien. Die jungen Schildkröten schwimmen dann über den Atlantik zu den Kanaren und leben dort bis zur Geschlechtsreife. Sind sie ausgewachsen, wandern sie wieder zurück zur Vermehrung in warmen Gewässern. Warum das so ist, konnte noch nicht erforscht werden.
Die Karettschildkröte ist vom Aussterben bedroht unter unterliegt dem Schutz des Washingtoner Artenschutzabkommens..
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