Vikunjas durch Wilderei stark bedroht Bereits 2.000 Tiere getötet
Die geselligen Vikunjas gehören zur Gattung der Lamas und sind stark gefährdet.
In den vergangenen vier Jahren haben Wilderer in Peru nach offiziellen Angaben mehr als 2.000 dieser Tiere wegen ihrer kostbaren Wolle getötet. Sie gilt als eine der besten der Welt und bringt enorme Gewinnspannen.
Das in den südamerikanischen Anden beheimatete Vikunja konnte sich zu präkolumbianischen Zeiten bis auf über eine Million Exemplare ausbreiten. Durch die Jagd nach dem begehrten Tier wurde die Population bis 1967 bis auf 10.000 Stück dezimiert, bevor erste Schutzmaßnahmen eingeleitet wurden.
Der Bestand hat sich dadurch erholt, allerdings leben auch heute in Peru nur noch schätzungsweise 140.000 Vikunjas.
Das Vikunja steht auf der Roten Liste der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten der Weltnaturschutzorganisation IUCN. Auch das Washingtoner Artenschutzabkommen hat das Vikunja unter Schutz gestellt.
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Probleme mit Hunden
Wallbach ist ein schöner, fast idyllischer Ort. Trotzdem habe ich mir schon überlegt, hier wegzuziehen. Aber wohin? Am liebsten an einen Ort, an dem es so hässlich ist, dass niemand dort leben möchte. Zu viele Menschen breiten sich mit ihren Aktivitäten auf zu engem Raum aus, und viele davon nehmen keinerlei Rücksicht auf andere.
Meine Aktivität besteht darin, täglich mehrere Stunden mit meinem Hund draußen herumzulaufen.
Mein geliebter Hund hat seine Schattenseiten: Er fühlt sich von allem bedroht, was schnell oder laut auf uns zukommt. Also musste ich mir angewöhnen, nach besten Kräften auf jeden Jogger oder Radfahrer zu achten. Und das ist auch richtig so. Man will niemanden verletzen, und für meinen Hund bin ich verantwortlich. Also lasse ich ihn nur frei rennen, wenn ich sehe, dass sich in weitem Umfeld kein Konflikt anbahnen könnte.
Das heißt nicht, dass es keine Schreiereien und Beschimpfungen gäbe, denn fast jeder benimmt sich nach dem Motto: Hoppla, jetzt komm ich, und was gehen mich die anderen an! Man ärgert sich, man schimpft, doch alles bleibt im Rahmen, und zwar nur, weil ich aufpasse, so gut es geht. Leider tun das nicht alle Leute. Manche lassen ihre Hunde frei laufen, egal was kommt.
Jetzt ist es uns passiert, dass mein Hund zwei Mal in vier Wochen von einem anderen angegriffen und so verletzt wurde, dass wir zum Tierarzt gehen mussten. Gott sei Dank war es nicht so schlimm und die Verursacher übernehmen die Arztkosten. Sie entschuldigen sich auch, falls sie nicht zu denjenigen gehören, die in jeder Situation die Schuld dem Gegenüber zuschieben. Doch wissen sie, welche Schmerzen und Probleme sie verursachen? Niemand kann meinem Hund die Schmerzen und die Verunsicherung bezahlen, und niemand zahlt mir meine Sorgen und die grenzenlose Aufregung.
Ja, es regt mich auf! So sehr, dass ich aus Sorge zittrig werde, mehr rauche und den Appetit verliere. Bin ich bekloppt? Kann sein. Ich kann es nicht sehen, wenn mein Hund hinkt, nur weil jemand nicht bereit ist, sich verantwortungsvoll zu betragen. Das jedenfalls ist der Grund, warum ich ans Wegziehen dachte, aber die Leute sind überall gleich. Wir erholen uns gerade, doch ich gehe schon mit Beklemmung durch Wallbachs Straßen und Felder. Wann kommt der nächste? Wird das zur Regel? Wäre es zu viel verlangt, darum zu bitten, dass jeder seinen Hund beaufsichtigt? Dass er ihn nicht an unübersichtlichen Stellen frei lässt? Dass man nicht sagt, der tut nichts, bevor er über meinen herfällt? Dass man nicht sagt: „Lassen Sie Ihren Hund auch los. Die machen das unter sich aus.“ Würden Sie wollen, dass ein Profiboxer seine Probleme mit einem schmächtigen Büromenschen 'unter sich' ausmacht? Denjenigen, denen das alles gleichgültig ist – „Was geht das mich an!“ – möchte ich versichern: Ich lasse mir das nicht mehr gefallen. Ich werde mich ab sofort mit angemessenen Mitteln zur Wehr setzen.
Quelle: www.suedkurier.de
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