Hundeschule Teamwork Berlin


Hunde Leckerlies auf Kuchen-web.de

Eingestellt in Hunde-Ernährung von astera am 21. Feb. 2009

Das es auf Hundeseiten auch Hunderezepte, also Anleitungen, wie man Leckerlies herstellen kann gibt, wusste ich ja schon aber dass sogar gestandene und gut besuchte Back-und Kuchenrezepte Homepages eine extra Kategorie für “Backen für Hunde” haben, war mir neu.
Zu finden auf der Seite: Muttis Kuchenrezepte.
Das finde ich ganz toll. Hier sollten mehr Rezepte stehen. Vielleicht hilft ja dieser Beitrag, dass da mehr auf dieser Seite passiert.
Liest sich alles ganz toll, was es da ausser der Leckerlieabteilung so gibt. Ganz ausgefallene Sachen. Da gibt es sogar einen Fussballkuchen. Ganz Klasse auch z.B für die kleinen zum Geburtstag.

LG
astera


AGILA - Die Krankenkasse für Hund & Katze




Mexis unglaubliche Ohrengeschichte…

Eingestellt in Hunde-Ernährung von astera am 26. Feb. 2007

…oder warum Hunde (und auch Katzen) kein Fastfood essen sollen
Unser kleiner Mexi, naja, eigentlich heißt er Max, aber weil er so klein ist, nennen wir ihn Mäxchen und weil er so niedlich ist, rufen wir ihn Mexi, und wenn wir mit ihm schmusen, heisst er Muxmux, aber sowas kennen Hundebesitzer bestimmt, wie sich die Namen ändern können.
Also, unser kleiner Mexi erkrankte vor über zwei Jahren an einer Ohrenentzündung, so schlimm, dass er immer Eiter und Blut im Ohr hatte. Der Tierarzt gab sich alle Mühe mit Pillen und Salben jeglicher Art, aber es wurde und wurde nicht besser.
Wir wechselten den Tierarzt, aber auch der Neue brachte keine Hilfe. Im Gegenteil, als es noch schlimmer wurde, schlug er uns eine Operation vor. Das Ohr sollte geöffnet werden, der Gehörgang freigelegt, damit das Gegrissel und das Blut und der Eiter immer rausgeholt werden könnten.
Im schlimmsten Falle sollte dann noch das Trommelfell entfernt werden.
Wir waren geschockt. Unser kleiner Muxmux mit einem offenen Ohr, die OP sollte knapp 400 Euronen kosten, das regelmäßige Säubern des offenen Ohres, es sollte wirklich nicht mehr zugenäht werden, alle zwei Wochen 20 Euronen.
Ein wahrliches Euronengrab, ganz zu schweigen von den Qualen für das Tier. Denn toben hätte er nicht mehr gedurft, nicht mehr im Schlamm spielen, nicht mehr durch seinen geliebten Bach laufen, und toben mit anderne Hunden wäre auch nicht mehr gegangen.
Was sollten wir tun? Mexis Ohr war schlimm, so konnte es nicht weiter gehen. Er litt, schrie jedesmal, wenn ihn jemand dort berührte. Immer wieder kam Eiter und Blut heraus. Aber eine solche OP?
Wir suchten dann in unserer Verzweifelung im Internet. Und wir fanden einiges. Tipps zur Hundeernährung. Dort lernte ich, dass das Industriefutter pures Gift für die Hunde ist. Sorglos hatten wir ihm Trockenfutter gefüttert. Wie heißt es immer in der Werbung, da ist alles drin, was ihr Hund braucht.
Ich lernte, dass Hunde Fleischfresser sind (oh Wunder!), dass ihre Mahlzeit aus mindestens 60 % Fleisch bestehen soll. Und ich schaute mir die Zusammensetzung auf den Tüten und Dosen an, was stand da? 4 % Fleischanteil. Ja und was war der Rest?
Im industriell gefertigten Hundefutter ist maximal 4 bis 14 % Fleischanteil, der Rest ist Getreide und sogar Cellulose, was nichts anders als Sägespäne ist. Getreide ist für Hunde unverdaulich, weil Getreide sehr lange braucht, um verdaut zu werden. Ein Pferd verdaut z.B. 4 Tage an diesen Körnern, der Magen des Pferdes ist dafür auch ausgelegt. Ein Hund jagt das Gegessene in 24 Stunden durch seinen Verdauungstrackt, weil er eben auf Aas ausgelegt ist. D.h. dass das Getreide nur angedaut wird und daher nahezu unverdaut wieder ausgeschieden wird und den Stoffwechsel des Hundes extrem belastet.
Er muss das Zeug anders ausscheiden, z.B. über die Haut. Und sein Immunsystem leidet.
So haben wir zum letzten Strohhalm gegriffen und rohes Fleisch gefüttert, Pansen, Blättermagen, Schlundfleisch, Muskelfleisch vom Rind.
Wir haben eine Firma gefunden, die dies tiefgefroren in Beuteln abgepackt liefert. Am 6. Oktober des letzten Jahres habe ich die erste Lieferung bestellt, am 1. Dezember war Mexi beschwerdefrei.
Kein Eiter, kein Blut, das Ohr war gesund. Wir sind zu dem ersten Tierarzt gegangen, der es uns nicht glauben wollte, der von einem Wunder sprach. Ja, es ist ein Wunder, nämlich dass so viele Tiere diesen Dreck von Industriefutter fressen, das ist ein Wunder!
Nicht alle Hunde erkranken, aber Fakt ist, dass Industiefutter den Stoffwechsel des Hundes belastet, dass es zu Spätschäden führt, gerade im Alter. Kinder sterben auch nicht an Fastfood, sage ich immer, aber gesund ist eine Ernährung mit Fastfood nicht, warum soll es dann gut für einen Hund sein?
Erwähnen möchte ich noch, dass eine Bekannte von mir einen Hund mit einer chronischen Hautallergie hatte, die Ursache konnte nicht festgestellt werden. Alle drei Monate bekam der Hund Cortisonspritzen, weil es sonst zu schlimm wurde. Sie hat dann, nach Mexis Erfahrung, auch auf Frischfleisch umgestellt, seither gehören die Cortisonspritzen der Vergangenheit an!
Industriell gefertigtes Dosen- und Trockenfutter ist Gift für die Hunde! Hunde brauchen Fleisch, bitte schaut Euch die Deklaration auf den Dosen und Trockenfuttertüten an. Wenn da steht 4 %, dann weg mit dem Zeug!!
Mein Mexi ist gesund, er sollte eine schlimme OP über sich ergehen lassen, eine einfache Futterumstellung hat ihm geholfen.
Und Bienchen, unser anderer Hund, ein Aidi, hat durch die Futterumstellung ein ganz weiches Fell bekommen.
Ich kann nur jedem Hundebesitzer empfehlen, sich genau über das Futter, was er seinem Hund gibt, zu informieren.
Mexi ist der lebende Beweis, dass Frischfleisch einfach besser ist!!

Quelle: RP Online


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