Hundeschule Teamwork Berlin


Als wenn der Mensch im Pelzmantel joggt

Eingestellt in Hunde-Sport von astera am 12. Mär. 2007

Schlittenhunderennen verlangte den Tieren bei frühlingshaften Temperaturen alles ab

GRÄBENDORF Zum 12. Mal lud der Trail Club Brandenburg am Wochenende zum Schlittenhunderennen im Kinder- und Jugenderholungszentrum Gräbendorf ein. Mehr als 80 Sportler kamen.

Die Resonanz war diesmal besonders groß, weil etliche Schneerennen ausfallen mussten. Deshalb seien viele zum letzten Rennen in der Saison nach Brandenburg gekommen, erklärte Club-Sprecher Dirk Grünberg. “Viel wärmer sollte es aber nicht werden. Das wäre gefährlich für den Kreislauf der Hunde”, so Club-Chef Lutz Bussian Samstag. Bereits am ersten Tag wurde nach einer morgendlichen Besprechung aller Schlittenhundeführer (Musher) die Strecke von 6,5 auf vier Kilometer verkürzt, um die Tiere nicht zu überanstrengen. Weil die Temperaturen gestern auf frühlingshafte Werte kletterten, stellte der Sonntag eine besondere Herausforderung für die Organisatoren dar. “Das ist so, als wenn der Mensch im Pelzmantel joggen würde”, sagte Musher Michael Klink aus Dahlewitz.
Ideale Wetterbedingungen gibt es bei diesem traditionell Mitte März ausgetragenen Rennen ohnehin nicht. Deshalb ist stets Flexibilität von den Organisatoren gefragt. “Voriges Jahr waren die Wege so vereist, dass wir nur einige Schaurennen für die Zuschauer fahren konnten”, erinnerte sich Lutz Bussian.

Diesmal hatten die jüngsten Zuschauer wieder ihre Freude an den Huskys, Malamutes und Grönlandhunden. “Wir sind extra aus Berlin gekommen, weil Huskys meine Lieblingshunde sind”, sagte die neunjährige Mascha Graupe. Sie durfte mit den Tieren der Familie Klink aus Dahlewitz spielen. Dennis, Michael und Elke Klink, Mitglieder im Verein “Happy Mush Germany”, nehmen am Schlittenhunderennen am Frauensee seit acht Jahren teil. Zu ihrem Lager aus Wohnwagen und Begleitfahrzeugen gehören elf Hunde im Alter zwischen sieben und 13 Jahren. “Wir haben dieses Jahr nicht mehr als sechs Rennen in Brandenburg absolviert, fahren ja generell nicht so weit und wollen vor allem mit den Hunden arbeiten”, so Michael Klink. Leittiere der Klinks sind Cherry und Arak, die bei diesem Wetter an ihre Grenzen gerieten und viel Ruhe benötigten.
Für die Zuschauer eine gute Gelegenheit, mit Hunden und Sportlern hautnah ins Gespräch zu kommen. Die Senzigerin Anja Sziedat stellte sogar ein Buch vor. In “Socke, Modell und Turbo auf vier Pfoten” schrieb sie die Geschichte ihrer Hyskys auf.
“An den Frauensee kommen wir immer gern, weil hier die Bedingungen stimmen”, schwärmte Lutz Bussian. Die Landschaft sei toll, das Rennen gut organisiert und die Leute kümmerten sich um Sportler und Hunde. Traditionell übernimmt Landrat Martin Wille die Schirmherrschaft für das Rennen. Diese Geste wird von den Sportlern sehr geschätzt.

Quelle:maerkischeallgemeine.de


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Durch, drüber, warte …

Eingestellt in Hunde-Sport von astera am 8. Mär. 2007

WESEL. Der Geruch von Hunden, lautes Lachen und aufgeregtes Gebell: Das ist das erste, was ich höre, wenn ich den Hundeplatz des PHV (Polizeihundeverein) an der Bärenschleuse betrete. Menschen und Hunde begrüßen sich. Die Hunde wuseln durcheinander, und die Menschen umarmen sich. Dann wird es still. Jetzt ist Zeit für Hundesport. “Hopp”, “Drüber”, “Durch” und “Warte” sind die Kommandos, die über den Platz schallen.
Nachdem wir den Parcours mit vereinten Kräften aufgebaut haben, geht´s los. Zum Warmmachen laufen wir mit den zuerst noch angeleinten Hunden Slalom um aufgestellte Stangen. Danach das Ganze noch mal, nur diesmal ohne Leine. Wenn alle richtig warm sind, geht´s los: Der Hund macht “sitz”, und der Hundeführer ist startbereit.

Hürde, A-Wand, Tunnel, Tonne, Ring und noch zwei Hürden. Alles das müssen Hund und Hundeführer meistern. Besonders anstrengend ist es dabei, dem Hund exakte Kommandos zu geben, immer auf gleicher Höhe mit dem Hund zu sein und mit dem Hund gleichzeitig im Ziel anzukommen.
Nach dieser anstrengenden Runde wird viel gelobt und die Futtertasche leichter. Auf geht´s zur zweiten Runde. Der Dreisprung beendet die Stunde. Hierbei muss der Hund über drei gleich große Hürden springen, die hintereinander stehen. Das Besondere unserer Truppe ist, dass wir Jugendlichen viel Spaß daran entwickelt haben, unseren Hunden etwas beizubringen und weiterzugeben. Fernsehen und Computerspielen rund um die Uhr? Nicht bei uns.

Quelle: nrz.de (Bericht einer 8 Jährigen !!)


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